Heute ist ein ganz besonderer Tag für uns, denn nach monatelanger Vorbereitung sind wir endlich bereit, unsere Reise nach Philadelphia anzutreten. Früh am Morgen sind wir aufgestanden und zum Flughafen gefahren, um früh genug am Flughafen zu sein. Nach etwa 40 Minuten Flugzeit, erreichten wir zunächst Frankfurt, wo uns der Flughafen mit seiner Größe und Hektik zunächst etwas überwältigte. Wir hatten nur begrenzt Zeit, um uns zurechtzufinden, da wir von einem Ende des Flughafens zum anderen sprinten mussten, um unser Boarding zu erreichen. Später stellte sich heraus, dass sich das Boarding um ca. 20 Minuten verzögert und wir uns unnötig beeilt hatten.
Der Langstreckenflug von Frankfurt nach Philadelphia dauerte ungefähr 9 Stunden und verlief ohne Zwischenfälle. Wir landeten schließlich um etwa 16:10 Uhr in Philadelphia und passierten die US-Zoll-und Grenzschutzbehörde, bevor wir endlich unsere Koffer in Empfang nehmen konnten. Dort wurden wir von unserem Abholer direkt am Flughafen begrüßt und machten uns auf den Weg zu unserer Unterkunft. Unterwegs holten wir uns bei Panera Bread ein Sandwich und hatten somit unsere erste Mahlzeit in den USA 🙂
Nach insgesamt 21 Stunden Reisezeit waren wir endlich am Ziel angekommen. Völlig müde und erschöpft fielen wir direkt ins Bett und schliefen tief und fest ein. Dennoch waren wir sehr aufgeregt, was die kommenden Tage für uns bereithalten würden.
Tag 2
Am nächsten Tag starteten wir unseren Tag mit einem ausgiebigen Spaziergang, um die wunderschöne Umgebung zu erkunden. Da die Ortschaft sehr ländlich gelegen ist, gibt es viele kleine Flüsse und Wälder zu entdecken. Während unseres Spaziergangs trafen wir auf ein Pferd namens Buttercup, dem wir einen Apfel mitbrachten. Es war eine nette Begegnung, die uns den Tag versüßte.
Als wir vom Spaziergang zurückkehrten, entschieden wir uns, einkaufen zu gehen und eine Telefonkarte für das amerikanische Netz zu kaufen (was sich, ganz nebenbei bemerkt, als deutlich schwieriger herausstellte als zuvor angenommen). Nebenbei kauften wir Rootbeer und andere Lebensmittel ein. Wir waren überrascht, wie teuer die Lebensmittelpreise im Vergleich zu Deutschland sind. Jetzt verstehen wir auch, warum es überall empfohlen wird, in Restaurants essen zu gehen.
Nach dem Einkauf fuhren wir direkt nach Hause und hatten ein gemeinsames Abendessen mit der Familie.
Tag 3 bis 6
Die vergangenen Tage verliefen ziemlich holprig, da wir uns eine Erkältung eingefangen haben, vermutlich während des Fluges. Angesichts unseres Zustands haben wir uns dazu entschieden, es langsam angehen zu lassen.
Am vierten Tag wagten wir einen Besuch in einen süßen Blumenladen. Dort gab es eine Vielzahl wunderschöner Pflanzen und zudem tolle Geschenkideen. Wir ließen uns von der Atmosphäre verzaubern und genossen das Stöbern.
An den Tagen fünf und sechs haben wir nicht viel unternommen, da wir doch noch ein bisschen mit der Erkältung zu kämpfen hatten. Deshalb haben wir auch an diesen Tagen lediglich kleine Spaziergänge unternommen und waren noch einmal im Grocery Store einkaufen.
Tag 7
An Tag sieben ging es für uns in den Gifford Pinchot State Park. Der Park liegt direkt an einem See, welcher wiederum zum Angeln und Paddeln einlädt. Zusätzlich verfügt der Park über eine Frisbee-Golf-Anlage, deren Spielweise wir zuvor noch nie erlebt hatten. Ganz simpel ausgedrückt geht es darum, ein Frisbee in einen Korb zu werfen.
Nachdem wir eine Runde am See spaziert waren, haben wir uns an den See gesetzt und die atemberaubende Aussicht genossen. Dabei konnten wir die Ruhe des Parks auf uns wirken lassen und einfach nur den Moment auskosten.
Tag 8
Ein unglücklicher Rückschlag für Saskia: Ihr Zustand hat sich erneut verschlechtert. Umgehend sind wir heute zu einem medizinischen Versorgungszentrum gefahren, um sie ärztlich versorgen zu lassen. Die Ärzte diagnostizierten sowohl eine Bindehautentzündung als auch eine Halsentzündung bei Saskia. Nachdem sie ihre Medikamente erhalten hatte, ging es ihr zum Glück rasch besser. Den Rest des Tages haben wir uns daraufhin ausgeruht, um ihre Genesung zu unterstützen.